Eigentumswohnung München

„München, Weltstadt mit Herz“

Von 1962 bis 2005 war dies der offizielle Slogan mit der die bayerische Landeshauptstadt für sich geworben hat. Der Slogan war mehr als nur erfolgreich, er war 45 % der Besucher aus aller Welt bekannt. Man nennt München auch gern „die nördlichste Stadt Italiens“ und auch mal eben „das Millionendorf mit Weltstadtcharme.“ Für den echten Münchner mit seinem Dackel „Waldi“ bleibt sein München eben „sei Minga – is de Haptstod vo Bayern.

Und München hat es in sich. Nach den ökonomischen Kriterien zählt sie zu den Weltstädten. Versicherungen und Konzerne haben hier ihren Sitz und unter Deutschlands Großstädten ist München die wirtschaftlich erfolgreichste, sie wächst am schnellsten. Nach Aussagen des Beratungsunternehmen Mercer ist München unter den ersten 50 Großstädten der Welt bei der Infrastruktur auf Platz zwei und bei der Lebensqualität auf Platz vier. München ist die lebenswerteste Stadt innerhalb Deutschlands.

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Immobilien und ihr Preisgefüge

All dies sollte man nicht außer Acht lassen, wenn man sich gezielt für den Kauf von Eigentumswohnungen in München interessiert. Nahezu explodiert sind die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im mittleren Preissegment, sie stiegen im Durchschnitt etwa von 3.100 Euro auf 5.750 Euro pro Quadratmeter. Dieser Trend ist ungebrochen. Der Eigentumswohnungsmarkt wurde bisher geprägt von den Neubauangeboten mit einer steigenden Preistendenz. Gründe für Preissteigerungen schafft unter anderem der Gesetzgeber mit seinen Energieeinsparverordnungen, dazu kommt, dass die Landeshauptstadt München der größte Baugrundanbieter in München ist und die Grundstücke nur im Gebotsverfahren an den Höchstbietenden vergibt. Das ist zwar gut für den Stadtkämmerer aber schlecht für die allgemeine Preisentwicklung, denn natürlich richten sich auch private Anbieter an den gestiegenen Preisen.

Ein weiterer preissteigernder Faktor ist, die Stadt zieht zunehmend internationale Interessenten an und die haben gesteigertes Verlangen nach Luxuseigentumswohnungen in besten Lagen. Doch gute bis sehr gute Lagen sind nur bedingt und nicht unbegrenzt ausdehnbar, die Folge wird sein, die Preise werden weiter steigen.

In München werden die Neubaueigentumswohnungen je nach Lage, lange vor der Fertigstellung, vom Plan weg verkauft. Um böses Erwachen zu vermeiden, muss man hier alle vorhandenen Unterlagen, die da sind: Grundstückslage, Grundriss der Wohnung und auch die Referenzen des Bauträgers genau studieren und wenn möglich sich noch weitergehend informieren. In den meisten Fällen werden Preise nicht unter 4.000 Euro pro Quadratmeter aufgerufen.

Das „München Modell“ ist eine soziale Besonderheit der Stadt München. Um sozial Schwachen oder Bezieher kleinerer Einkommen den Erwerb einer preisgünstigen Eigentumswohnung zu ermöglichen, der Quadratmeterpreis bewegt sich zwischen 2.800 und 3.100 Euro, bezuschusst die Stadt München das Angebot. Leider sind diese Angebote immer sehr schnell vergriffen.

Die Frage, wo in München man sich nach einer Eigentumswohnung umsehen soll oder kann, kommt sehr auf die persönlichen Interessen und Anforderungen an. Natürlich ist es auch eine Frage des Investitionsvolumens, denn je begehrter der Standort, je höher die Finanzanforderungen. Aber in München gibt es durchaus auch Alternativen in Bezug auf Aufwendungen und Wohnqualitäten.

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Die bevorzugten Wohnlagen im Herzen Münchens

Königlich und kaum zu übertreffen ist die Wohnlage „Am Schlosspark in Nymphenburg.“
Bei dem Begriff „Alt Schwabing – Schwabing“ denk man gern an 70er und 80er Jahre, in dieser Zeitspanne erlebte Schwabing seine Hochphase. Schwabing prägte die Stadt. „Universitätsviertel – Maxvorstadt“ beide zusammen bilden das trendige Wohngebiet in München nicht nur für Universitätsangehörige und Studenten. „Altstadt – Lehel“ liegt in unmittelbarer Nähe des Stadtzentrums. Nach Wohnraum wird hier auf Grund der Lage verstärkt gesucht. „Ludwigsvorstadt – Isarvorstadt, dazugehörig das Glockenbachviertel – Schwanthalerhöhe“ ist ein Wohngebiet für die Jungen und Junggebliebenen.
„Harlaching – das Villenviertel im Münchner Süden“ ist ein exklusives Wohngebiet im Süden der Stadt. Nahziele sind das Fünfseenland und natürlich die Berge der Zugspitzregion bis hin zum Wendelstein.

„Einfacher“ – wenn es denn sein muss

Weniger prachtvoll ausgestattet und die Wohnlage ist auch nicht gerade erstrebenswert, aber die Infrastruktur ist angemessen und ein schönes Naherholungsgebiet liegt mitten drin. Nicht schlecht ist, dass sich der Weg für den Arbeitnehmer im Norden Münchens zu manchem Arbeitsplatz um ein wesentliches verkürzt. „Feldmoching“ präsentiert das Landleben pur. Den Ortskern bilden noch alte Höfe und urbayerische Gaststätten. Doch mit der sogenannten Dreiseenplatte, Feldmochinger See, Fasaneriesee und Lerchenauer See und dem Schwarzhölzl ist dies eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Stadt München.
„Hasenbergl“ ein Stadtteil, der weit besser ist als sein Ruf. Natürlich wurde er lange als sozialer Brennpunkt diskreditiert und noch heute dominieren die häufig unschönen Betonblöcke das Bild. Trotzdem wurde Hasenbergl im Laufe der Zeit zum familienfreundlichen Wohnviertel mit schönem Erholungsgebieten wie die Panzerwiese und der Fasaneriesee.

„Am Hart“ einst als reines Wohngebiet errichtet, erfüllt es diese Aufgabe noch heute. Doch wurden viele Altbauten saniert und zum Teil durch zahlreiche Neubauten ergänzt. Die Wohnanlagen „Am Hart“ sind bei Familien mit Kindern sehr beliebt, wohl auch weil Naherholungsgebiete in unmittelbarer Nähe sind. Da BMW nicht weit ist, wohnen hier auch viele Mitarbeiter des Werkes.

Inseln der Glückseligen

Es ist wohl in allen Großstädten dieser Welt in etwa gleich, jede Stadt hat ihre exklusiven Wohngebiete und auch weniger bevorzugte. Nur warum aus einem absoluten „No Go!“ Bezirk in kürzester Zeit ein bevorzugtes Wohn-Quartier wird, in dem es geradezu chic ist sein Leben zu gestalten, das wird wohl ein wohlbehütetes Geheimnis bleiben. Das erklärt vielleicht auch, dass es in absolut bevorzugten Gebieten Ecken und Winkel gibt, die man am besten gar nicht erst erwähnt. „Gut so“, wird manch einer sagen, wo kämen wir hin, wenn alle den gleichen Geschmack, die gleichen Vorlieben hätten. Menschen sind bis auf wenige Ausnahmen Individualisten, die gern mal auf Entdeckungstour gehen, was erleben wollen. Auf diese Weise wird so mancher Stadtbezirk plötzlich unter anderen Gesichtspunkten gesehen und wird angenommen. Entgegen aller Erwartungen entwickelt sich der Lebensraum in eine vollkommen andere Richtung. Das geht so weit, dass selbst die Stadtplaner zum Teil umdenken müssen, was nicht immer leicht fällt.

In diesen Stadt-Bezirken kann man gut wohnen und leben

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Altstadt-Lehel

Hier sind die Haupteinkaufstraßen, findet man noch Altmünchner Lokale für Essen und Trinken und zu Füßen des Alten Peters, der ältestes Pfarrkirche in München, liegt Münchens kulinarisches Schmankerlzentrum, der Viktualienmarkt. Weltbekannte Gebäude stehen in der Altstadt, die Frauenkirche, das Neue Münchner Rathaus und das Hofbräuhaus. Sehenswert auch die Theatinerkirche, die Asamkirche und zwischen Karlstor und Isartor der Marienplatz. Die Bayerische Staatsoper, das Residenztheater und die Kammerspiele sind ebenfalls in der Altstadt daheim. Der Altstadtring bildet ungefähr die Grenze der Altstadt. Dann verläuft die Altstadtgrenze etwa Isartor, Sendlinger Tor, Karlstor, Maximiliansplatz und Hofgarten. Die Grenzen des Lehel sind im Osten die Isar, im Westen die Königinstraße, die Zweibrückenstraße im Süden und im Norden die Tivolistraße. Zum Lehel gehört auch die Praterinsel.

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Ludwigs- und Isarvorstadt

Erst 1992 wurde dieser Stadtbezirk durch den Zusammenschluss von Ludwigsvorstadt und den drei Isarvorstadtbezirken Schlachthofviertel, Glockenbachviertel und Deutsches Museum geschaffen, mit großen Freiflächen und schönen Grünflächen an der Isar, dem Alten Südlichem Friedhof und der Theresienwiese.
Maxvorstadt ist der Nachbarbezirk im Norden, im Nordosten ist es Altstadt-Lehel, am gegenüberliegenden Isarufer im Osten ist es Au-Haidhausen, im Südosten Untergiesing-Harlaching, im Süden ist es der Bezirk Sendling und im Westen die Schwanthalerhöhe. Weltbekannt ist im Bezirk Ludwigs und Isar-Vorstadt das Deutsche Museum, das Staatstheater am Gärtnerplatz und Theresienwiese mit dem jährlichen Oktoberfest.

Maxvorstadt

Im Zuge der Neugliederung umfasst die Maxvorstadt jetzt, Universität, Königsplatz-Marsfeld und Josephsplatz. Die Maxvorstadt grenzt an den nordwestlichen Teil der Altstadt und im Osten an den Englischen Garten. Nördlich bildet Schwabing-Freimann und Schwabing-West die Grenze, im Nordwesten Neuhausen-Nymphenburg, im Südwesten die Schwanthalerhöhe und im Süden ist die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt die Grenze.

In diesem Bezirk verdichten sich kulturelle und künstlerische Einrichtungen. Hier finden sich auf engen Raum beieinander die Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, die Alte- und Neue Pinakothek, die Staatliche Graphische Sammlung, das Lenbachhaus und auch die Glyptothek und die Antikensammlung. Dazu kommen noch die Hochschule für Musik und die Akademie der Bildenden Künste. Die geballte Sammlung an Bildungseinrichtungen ist hier angesiedelt, die Ludwig-Maximilians-Universität, die Technische Universität, die Hochschule für Politik, die Hochschule für Philosophie dazu gesellen sich noch mehrere Archive und Bibliotheken. Kein Wunder also, wenn man die Maxvorstadt auch das „Gehirn Münchens“ nennt. Auch der Bayerische Rundfunk und die Spaten-Löwenbräugruppe haben ihren Sitz hier.

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Schwabing-West

Im Norden der Stadt ist der Bezirk Schwabing-West. Nachbarbezirke sind im Süden die Maxvorstadt, im Westen Neuhausen-Nymphenburg, im Nordwesten und Norden Milbertshofen, am Hart und Schwabing Freimann im Osten. Im Jahr 782 wurde Schwabing erstmals urkundlich erwähnt, das Dorf wurde 1886 zur Stadt und nur kurz danach um 1890 nach München eingemeindet. Der Stadtbezirk ist einer der wenigen Stadtbezirke Münchens mit einheitlichem Erscheinungsbild (wunderschöne Jugendstilelemente). In Schwabing West wohnt überwiegend der Mittelstand Münchens.

Schwabing

Schwabing ist für die Münchner und auch für die vielen „Zuagroastn“ nicht nur eine Stadtteil der Landeshauptstadt, Schwabing ist ein echtes Lebensgefühl, so mit Flanieren, Shoppen, Cappuccino genießen und Seele baumeln lassen im Englischen Garten. Denn rechts und links von der leicht überdrehten Leopoldstrasse ist Schwabing eine eher ruhige angenehme Wohngegend. Doch Schwabings funkelndes Image ist so übermächtig, dass das erfühlte Schwabing viel weiter reicht, etwa bis zur Türkenstraße oder in den Beginn der Maxvorstadt.

Real aber begrenzt Schwabing im Osten die Isar und der Englische Garten und im Süden ist das Siegestor die Grenze. Nördlich liegt Freimann und entlang der Friedrichstraße, Mainzer Straße grenzt Schwabing an Schwabing-West. Für einige Immobilienmakler wird Schwabing auch mal gewinnbetont auf Teile von Freimann und Milbertshofen ausgedehnt. Doch über die Jahre erwächst Schwabing in den Stadtteilen Haidhausen, dem Gärtnerplatzviertel und dem Glockenbachviertel als unantastbares Szeneviertel eine erhebliche Konkurrenz.

Au-Haidhausen

Zwei Stadtteile, Au und Haidhausen bilden diesen Stadtbezirk. Der Altstadt gegenüber am östlichen Ufer der Isar liegt die Au und zieht sich teilweise hinauf bis aufs Isarhochufer. Haidhausen hingegen liegt vollkommen auf der Hochterrasse der Isar. Die Grenzen des Bezirks werden gebildet durch die Prinzregentenstraße im Norden, im Osten durch die Bahnstrecke, im Süden ist es die Humboldtstraße und im Westen ist es das Isarufer. Der Bezirk hat sich im Laufe der Jahre durch erheblichen Sanierungsaufwandt zu einem bevorzugtem Wohngebiet gewandelt. Im Bezirk liegen auch das Maximilianeum mit dem Bayerischen Landtag, das weit über die Grenzen München hinaus bekannte „Klinikum rechts der Isar“ und das Kulturzentrum am Gasteig.

Bogenhausen/Bezirk

Der Bezirk Bogenhausen umfasst acht ehemals selbständige Ortschaften, dies sind: Bogenhausen, Oberföhring, Daglfing, Denning, Englschalking, Johanneskirchen, Zamdorf und Steinhausen. Alle Gemeinden sind gute bis sehr gute Wohnadressen, haben eine ansprechende Infrastruktur und sind eng mit dem Zentrum Münchens verbunden. Der Stadtteil Bogenhausen nimmt eine Sonderstellung ein, wenn es spezifisch um Wohnungseigentum geht. Bogenhausen grenzt an Trudring-Riem, Berg am Laim, Au-Haidhausen, Altstadt-Lehel und Schwabing-Freimann.

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Bogenhausen/Stadtteil

Bogenhausen zählt zu den Spitzenwohnlagen in der Landeshauptstadt München. Die Immobilienpreise sind extrem hoch und werden gezahlt. Bogenhausen war schon immer Sitz der Reichen, mit den prächtigen Häusern der Bürger, den hochherrschaftlichen Villen und sogar einem eigenen Theater (das Prinzregententheater) war Bogenhausen wohl der mondänste Stadtteil Münchens. Und noch heute sind Eigentumswohnungen in Bogenhausen begehrt und so etwas wie Raritäten und dass, obwohl immer wieder neu gebaut wird.

Trudering-Riem

Dieser Bezirk liegt an der östlichen Stadtgrenze Münchens. Der Bezirk ist eingeteilt in nachfolgende Unterbezirke: Am Moosfeld, Kirchtrudering, Gartenstadt Trudering, Neutrudering, Straßtrudering, Waldtrudering, Riem und Messestadt Riem. Trudering zählt heute zu den besseren Wohnvierteln in München. Die Einwohner werden als gut situiert eingestuft. Trudering hat immer noch seinen Dorfkern, bewahrt seinen kleinstädtischen Charakter durch viele Einfamilienhäuser und durch relativ kleine aber gepflegte Wohnanlagen. Großbauprojekte sind die Ausnahme. Waldtrudering ist eine der teuersten Wohnlagen in München.
Auch der Stadtteil Riem hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem beliebten Wohnquartier gewandelt. Wo einst Flugzeuge starteten und landeten, erwartet heute ein modernes Messegelände bis zu zwei Millionen Besucher und die Galopprennbahn ist immer noch Teil von Riem, erfreut sich großer Beliebtheit.

Ramersdorf-Perlach

Ramersdorf ist für seine Bewohner in erster Linie Heimat und Wohnviertel. Es gibt schöne, ansehnliche Siedlungen und auch der soziale Wohnungsbau hat hier seinen Platz. Einer der ältesten Wallfahrtsorte in Bayern ist die Kirche Maria Ramersdorf mit der Kreuzreliquie.
Perlach ist der Stadtteil mit den drei Variationen. Altperlach mit seinem historischen Ortskern und der Pfarrkirche St. Michael ist eine, Waldperlach ein schönes, beliebtes Bilderbuch-Wohnquartier, die zweite und Neuperlach mit seinen überdimensionalen Wohneinheiten, einem beeindruckendem Klinikum ist wohl die größte Satellitenstadt deutschlandweit, ist die dritte Variation. Wer an Perlach denkt, sollte stets alle drei Bilder vor Augen haben, mit dem Herzen aber den historischen Ortskern von Altperlach sehen, mit der um 1730 erbauten Kirche St. Michael, mit den alten Bauernhäusern, mit den Satteldachbauten am Platz und auch den hier fließenden Hachinger Bach, ein Ensemble so einmalig und wunderbar, dass man es größtenteils unter Denkmalschutz gestellt hat.

Untergiesing-Harlaching

Es waren einst die „Klassenunterschiede“, die im heutigen Stadtbezirk Untergiesing- Harlaching die Grenzen festlegten. Untergiesing war ein klassisches Arbeiterviertel, in Alt-Harlaching war das Besitzbürgertum daheim und in Neuharlaching mischten sich untere mit den mittleren Sozialschichten. Doch inzwischen verwischen sich die Konturen von einst. Im Bezirk Untergiesing-Harlaching leben heute viel qualifizierte, gut verdienende Erwerbstätige.

Untergiesing ist das Löwenrevier. Hier ist der Traditionsverein TSV 1860 München, sind die Löwen, mit ihrem Grünwalder Stadion daheim. Das Arbeiterviertel mit bezahlbaren Mieten verändert sich von Jahr zu Jahr – nicht immer in die richtige Richtung. Untergiesing hat zahlreiche Erholungsmöglichkeiten, da ist die Isar mit ihren Kiesbänken und dem Grüngürtel. Hier kann man beim Grillen feiern und entspannen. Ein ganz heißer Tipp versteckt sich zwischen der Isar und dem Schyrenbad, es ist der zauberhafte Rosengarten.

Harlaching, im Südosten von München, liegt auf der Hochterrasse über dem rechten Isarufer und endet an der südlichen Stadtgrenze vor Grünwald. Harlaching ist mit eine der vornehmsten Adressen in München, wenn es um Exklusivität und Ruhe geht. Durch die direkte Lage an der Isar und durch die Nähe des Tierparks Hellabrunn zieht es viele Besucher an.
Harlaching war im Besitz von vielen Freiflächen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand zunächst die Gartenstadt Harlaching und dann um 1920 war der Baubeginn von Neu-Harlaching. Schon seit dieser Zeit ist der Ort am Isarufer die begehrteste Wohngegend Münchens. Sollte noch eine Steigerung möglich sein, dann liegt sie ebenfalls in Harlaching und hier ist es das Gebiet um die Menterschwaige, hier ist ein exklusives Villenrefugium der besonderen Art.

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Solln

Solln ist Münchens südlichster Stadtteil. Bis 1938 war Solln eine selbständige Gemeinde, heute ist Solln Teil des Münchener Stadtbezirks Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln. Noch immer prägt der historische Dorfkern das Zentrum, wird aber umrahmt von einer Villenkolonie, der Parkstadt Solln und einer Trabantensiedlung. Doch wie so häufig in München, verliert auch Solln langsam aber unaufhaltsam seinen Villencharkter. Es wird kräftig Nachverdichtet, aus Herrschaftshäusern werden Wohnanlagen mit Eigentumswohnungen im gehobenen Preisgefüge.

Forstenried

Forstenried ist in seiner Gesamtheit gesehen ein reines Wohnviertel. Zwar besitzt Forstenried noch einen gut erhaltenen, historischen Dorfkern, aber abseits des Dorfkerns beherrschen große Wohnanlagen das Bild. Es gibt daneben noch Ein- und Mehrfamilienhäuser, die begehrt sind bei Familien. Von Forstenried aus kann man den Trubel der Innenstadt schnell erreichen, lebt aber hier relativ ruhig. Der Forstenrieder Park, ein beliebtes Naherholungsgebiet, grenzt direkt an den Stadtteil. Seen und Berge im Umland sind schnell über die Garmischer Autobahn zu erreichen.

Worauf ist beim Kauf von Wohnungseigentum in München zu achten

Hinlänglich bekannt ist, dass München ein teures Pflaster ist. Eine gute, im Preis angemessene Eigentumswohnung in bevorzugter Lage zu finden, hält einem Vergleich mit der Nadel im Heuhaufen stand. Alle Welt will nach München, will in München Wohneigentum erwerben und der Markt reagiert entsprechend. Der Kaufpreis ist im mittleren Preissegment von 3.100 Euro auf satte 5.750 Euro pro Quadratmeter gestiegen, das ist eine Steigerung von 85 Prozent. Und bei Gebrauchtimmobilien – auch hier ist das Angebot mehr als rar, herrscht der bekannte Unsicherheitsfaktor, der eventuelle Renovierungsstau und der Allgemeinzustand der Immobilie.

Ein sicherer Weg, wenn auch nicht gerade kostengünstig, ist die Zusammenarbeit mit einem seriösen Maklerunternehmen oder mit einem renommierten Bauträger. Denn sich selbst am Markt bis ins letzte Detail zu informieren, ist nicht nur zeitaufwendig und nervenaufreibend, es ist meist auch wenig effektiv, da das Angebot der Nachfrage kaum standhält und viele Objekte bereits verkauft sind, bevor man etwas von ihnen erfährt.